Ein gut formulierter Job hat drei Schichten. Die funktionale Dimension ist die praktische Aufgabe, die erledigt werden soll — Geld überweisen, ein Meeting planen, ein Release ausliefern. Die emotionale Dimension ist, wie sich die Person dabei fühlen möchte — selbstbewusst, unter Kontrolle, unbelastet. Die soziale Dimension ist, wie sie von anderen wahrgenommen werden möchte — kompetent, verantwortungsbewusst oder auf dem neuesten Stand. Ein Produkt, das den funktionalen Job perfekt erfüllt, aber die emotionale und soziale Ebene ignoriert, verliert oft gegen eines, das sich beim Benutzen besser anfühlt, selbst wenn es weniger leistet.
Eine gängige Praxis ist, den Job als stabile Aussage über Fortschritt zu formulieren statt als Feature: „Wenn ich einen neuen Ingenieur einarbeite, möchte ich ihn schnell im Code produktiv machen, damit ich die Geschwindigkeit des Teams hochhalten kann.“ Die Form Situation-Motivation-Ergebnis hält den Job dauerhaft — Lösungen und Technologien ändern sich, aber der zugrunde liegende Job, den eine Person zu erledigen versucht, tendiert dazu, über Jahre zu bestehen.